Powerstation im Test

Du bist viel unterwegs und benötigst eine Powerstation, weil du dein Notebook, Handy oder auch deinen Kühlschrank betreiben möchtest? Eine Powerstation ist im Prinzip eine Powerbank mit Steckdose, USB-Schnittstellen und einem Zigarettenanzünder. Wie in vielen Testberichten zeigen wir euch die Vor- und Nachteile einer großen Powerbank auf und gehen auf die besten Powerstation ein.

Inhaltsverzeichnis

Die besten 3 Powerstation im Überblick

Wie auch in anderen Powerstation Test Artikel stellen wir dir hier die Top-Produkte von den Marken Goal Zero Yeti, SUAOKI und PowerOak vor.

PowerOak Powerstation im Test
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TACKLIFE - mobiles Solarkraftwerk

Das mobile Solarkraftwerk von TACKLIFE / PowerOak bietet ebenfalls dieselben Spezifikationen wie SUAOKI, nur haben wir hier noch die Möglichkeit per Wireless Charging das Handy zu laden. Hier noch einige technische Spezifikationen:

  • USB-Anschlüsse (Quick Charge, Wireless Charging)
  • Helles LED Licht
  • Steckdose
  • 12 V Anschluss
  • Akkutyp: Lithium-Ionen-Akku
  • integrierter Laderegler
  • echte Sinuswelle
  • Solarlademöglichkeit
  • 500W

Goal Zero Yeti 400

Die mobile Kraftstation Goal Zero Yeti 400 mit 396 Wh ist der optimale Begleiter für jeden Campingausflug. Geladen kann die Goal Zero mit einem Netzkabel, dem Zigaretenanzünder oder einem Solarpanel. Hier sind weitere wichtige technische Daten:

  • USB-Anschlüsse (Quick Charge)
  • Steckdose
  • 12 V Anschluss
  • Akkutyp: AGM
  • integrierter Laderegler
  • echte Sinuswelle
  • Solarlademöglichkeit
  • 400W

Die Goal Zero Yeti ist ein Markenprodukt und auch schon altbewährt, ich finde diese aber viel zu teuer dafür das diese noch mit der alten AGM-Batterie betrieben wird.

Goal Zero Yeti 400 grpße Powerbank
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SUAOKI G500 Powerstation Test
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SUAOKI G500 Powerstation Test

Die Powerstation war im Test mein absoluter Favorit, wir haben hier einen Lithium-Ionen-Akku verbaut mit 500 Wh. Es gibt 3 USB-Anschlüsse die über Quick Charge 3.0 verfügen und somit das Handy in einer Stunde aufladen können. Wie bei allen mobilen Energiespeichern bietet auch die SUAOKI eine Steckdose und einen 12 V Anschluss. Geladen kann diese ebenfalls über Solar, während der Fahrt oder per Netzteil. Hier einige technische Daten:

  • USB-Anschlüsse (QC 3.0)
  • Steckdose
  • 12 V Anschluss
  • Akkutyp: Lithium-Ionen-Akku
  • echte Sinuswelle
  • Solarlademöglichkeit
  • 500W

Leider ist die SUAOKI nur bei eBay verfügbar, für mich ist diese “Powerbank” aber die beste im Preis- / Leistungsverhältnis.

Powerstation Tests & Artikel

Es gibt viele Tests für Powerstations. Die besten Powerstation-Artikel haben wir euch hier verlinkt:

Stiftung Warentest – Kein Artikel gefunden

Ökotest – Kein Artikel gefunden

Das Internet ist voll mit Powerstation Tests, jedoch werden die großen Powerbanks nur selten getestet. Daher deklarieren wir unsere Powerstation-Übersicht klar als Vergleich und nicht als „Test“. Jedoch schauen wir uns für unseren Vergleich viele Test-Portale an und tragen die gesammelten Informationen hier zusammen. Des Weiteren sind wir selbst viel unterwegs und haben eine große Community die wir befragen und Produkte austesten können.

So lange hält die Powerstation

Die meisten Powerstations werden in W (Watt) angegeben. Das bedeutet diese sind nicht direkt mit herkömmlichen AGM-Batterien zu vergleichen, den diese sind meist in Ah (Amper/Stunden) angegeben. Ihr müsst also die Ah * V (Volt) nehmen um auf die Watt Anzahl zu kommen, erst dann könnt Ihr die Leistung vergleichen. Jedoch erspare ich Euch die Rechnerei und habe eine Tabelle erstellt, mit theoretischen Werten (ohne Verlustleistung und Abschaltungen etc.):

Powerstation (500 W) AGM-Batterie (100 Ah)

Kompressorkühlbox (35 W)

14 Stunden
34 Stunden

Laptop (50 Wh)

10x Laden
24x Laden

Handy (4000 mA)

25x Laden
60x Laden

Infrarotheizung (500 W)

1 Stunde
2,2 Stunden

Wie schon erwähnt sind das nur theoretische Werte, diese werdet Ihr niemals erreichen. Bei einer AGM-Batterie würde ich 10 % – 25 % abziehen je nach Verbraucher. Die Powerstation dagegen ist relativ stabil (wenn Lithium-Ionen-Akku) und sollte die Kapazität, die drauf steht, auch hergeben. Je nach Qualität der Batterie kann das aber natürlich schwanken, daher würde ich hier auch einen Puffer von 10 % – 15 % einplanen.

So lädst du deine Powerstation

Natürlich geht der Akku der mobilen Stromversorger auch mal leer. Umso wichtiger ist es diese dann wieder aufzuladen. Die zwei wichtigsten Möglichkeiten sind dabei das Laden während der Fahrt und die Nutzung von Solarenergie. Beide Lademöglichkeiten sind sehr leicht umzusetzen, den Sie benötigen keinen extra Umwandler oder andere dritte Geräte wie bei einer AGM-Batterie. Sie können die Lademöglichkeiten direkt an die Station anschließen.

Solarmodule

Wir unterscheiden beim Camping vor allem zwischen mobilen Solarzellen / Solartaschen und Fest verbauten Solarpaneelen auf dem Dach. Beide haben Ihre Vor- und Nachteile die ich Euch nun erläutern werde:

Solarpaneele – Die Solarpaneele für das Dach gibt es in 2 verschiedenen Ausführungen. Einmal die dickere Version die meist aus einem Alugestänge und der Solarzelle besteht, als Zweites eine dünne flexible Solarzelle die etwas teurer ist dafür aber weniger Höhe auf dem Campervan benötigt. Der größte Vorteil: Du kannst ein mobiler Energiespeicher kontinuierlich laden. Nachteil: Du solltest in der Sonne Parken, was im Sommer nicht immer angenehm ist.

Solartasche – Die Solartasche ist wie der Name schon sagt viele kleine Solarpaneels die in einer klappbaren Tasche verbaut sind. Das macht die Tasche sehr mobil. Der Vorteil gegenüber der fest verbauten Paneele, du kannst die Solartasche nach der Sonne ausrichten und wesentlich effizienter die Powerbank oder Powerstation laden. Jedoch ist es schwierig die Tasche während der Fahrt zu nutzen, auf dem Dach wäre diese nur schwer zu befestigen (während der Fahrt) und hinter der Seiten- oder Frontscheibe ist das kleine Solarmodul sehr ineffektiv.

Während der Fahrt aufladen

Wohl die wichtigste Lademöglichkeit ist das laden während der Fahrt. Hier kannst du die Powerstation ganz einfach über den Zigarettenanzünder laden. Natürlich kannst du jede Powerstation auch mit dem beiliegendem Netzteil laden, dieses wird in eine normale Steckdose mit 230 V AC angeschlossen.

Vor- und Nachteile in einer Liste

Hier nochmal unsere Vor- und Nachteile im Überblick. Der größte Vorteil der großen Powerbank ist eindeutig, das diese sehr flexibel ist. So kann die Powerbank einfach mit an den Strand genommen werden, um dort mit dem Laptop zu arbeiten. Ich bin mir sicher euch werden noch mehr solcher Situationen im Urlaub oder auch zu Hause einfallen, wo ihr eine solche Powerstation gebrachen könnt.

  • Kompakte Maße
  • sehr leicht
  • mobiler Stromversorger
  • Smarte Funktionen
  • Was wird gerade verbraucht / eingespeist?
  • Wie lange hält der Akku noch?
  • Alles per Handy-App oder Display ablesbar
  • Steckdose
  • USB-Anschlüsse
  • Zigarettenanzünder
  • Steckdose
  • Sehr teuer
  • keine größeren Batterien auf dem Markt

Powerbank

Der Unterschied zwischen einer Powerstation und der Powerbank ist zum einen die größere Kapazität und zum anderen die Funktionsvielfalt. Eine Station ist sehr smart und bietet dir daher auch viele Funktionen wie zum Beispiel:

  • Digitales Display
  • Anzeigen des Ladestroms / Entladestroms
  • Laufzeit der Station
  • und vieles mehr..

Gerade wenn Ihr ein mobiles Solarpaneel dabei habt, empfehle ich neben der Powerstation auch immer eine Powerbank mit Starthilfe Funktion mitzunehmen. Somit könnt Ihr wenn die Station voll ist, die Powerbank laden und für euer Handy oder Tablet verwenden.

Bitte verwendet keine Solar Powerbanks, das Paneel ist viel zu klein um den Akku effektiv aufzuladen.

Powerbank als Starthilfe

Die Starthilfefunktion ist noch relativ neu auf dem Markt und doch sehr nützlich. Sollte eure Starterbatterie mal leer sein könnt ihr mithilfe einer kleinen Powerbank euren Motor starten (je nach Powerbank bis zu 4 L-Motoren). Ich habe aktuell 2 Powerbanks mit Starthilfefunktion, die RAVpower und AUDEW Powerbank.

Häufig gestellte Fragen

  • Wie lange hält der Akku der Powerstation?

    Wir haben euch eine Tabelle erstellt in der Ihr genau sehen könnt wie lange das mobile Kraftwerk durchhält.

  • Welches ist die beste Powerstation?

    Für uns hat sich die Suaoki G500 als Preis-/ Leistungssieger herausgestellt.

  • Was kostet eine Powerstation

    Sie müssen mit einem Preis zwischen 300 € - 800 € rechnen.

  • Fazit

    Für mich persönlich ist es noch etwas zu früh um eine Powerstation zu kaufen. Wer aber ein Technik Nerd ist, kommt um dieses Gerät nicht herum. Eine große Powerbank mit Display, die sich mit Solar laden lässt, will doch sicher jeder haben! Die Preise sind für die Leistung aber jedoch noch zu hoch daher wäre eine Powerstation wie im Test für mich nicht die erste Wahl, aber sicher die technisch bessere.